… setzt sich zum Ziel, die fachlichen und psychosozialen Kompetenzen der Beratenen in der Reflexion von Person, Rolle und Institution umfassend und prozessorientiert zu erweitern und qualitativ abzusichern.
Die Supervision richtet sich an Einzelpersonen, Arbeitsgruppen und Teams im Sozial- Bildungs- und Gesundheitsbereich, die ihr professionelles Handeln reflektieren und weiterentwickeln möchten.
Coaching richtet sich an Führungskräfte, Leitungsteams und Projektgruppen, die lernen wollen, ihre Führungsaufgaben zielorientiert wahrzunehmen und bewusst umzusetzen.
… unterstützt bei der Klärung spezifischer Fragestellungen bezüglich Berufsrolle, herausfordernden Situationen im Berufsalltag sowie von Fragen zu beruflichen Neuorientierungen.
… unterstützt bei der Teambildung und in der Entwicklung und Gestaltung von aufgabenbezogener Teamkooperation.
Teamentwicklung richtet sich an Teams und Arbeitsgruppen, die ihre Zusammenarbeit und Teamkultur neu definieren oder weiter entwickeln möchten.
Die humanistische Sichtweise geht davon aus, dass jeder Mensch auf Wachstum und Selbstaktualisierung ausgerichtet ist. Der Mensch verfügt über Möglichkeiten, sich selber zu begreifen und seine Selbstkonzepte, seine Grundeinstellung und sein selbstgesteuertes Verhalten zu verändern. Grundlagen sind für mich hier die drei Maximen von Carl Rogers und seiner personzentrierten Therapie und Beratung: Empathie, unbedingte Wertschätzung und Kongruenz. Für mich bedeuten diese Maximen, dass ich mich nicht von Vorstellungen leiten lasse, wie die Menschen sein sollten, sondern davon, wie sie sind und von den Möglichkeiten, die sie haben. Es ist aber auch mein Bestreben, mein eigenes Erleben und meine Gefühle bewusst wahrzunehmen, sie dem Beratenen zur Verfügung zu stellen und ihm als Person zu begegnen.
Eine der Grundlagen systemischen Denkens ist die konstruktivistische Sicht, wie Menschen wahrnehmen und daraus ihre Handlungen gestalten. Menschen sind darauf angewiesen, zur eigenen Orientierung Konzepte und innere Landkarten über die Welt zu entwickeln. Sie verfügen über ihre eigene, subjektive Wahrnehmung und konstruieren sich ihre eigene Wirklichkeit. Meine Aufgabe als Beraterin ist, andere und neue Denk- und Handlungsmuster bei den Beratenen anzuregen – die Überprüfung auf ihre Tauglichkeit liegt mit meiner Unterstützung wieder beim Beratenen.
Von der Chaostheorie wird im systemischen Denken die Bedeutsamkeit der Selbststeuerung und Selbstorganisation abgeleitet. Systeme sind fähig, aus sich heraus, also selbstorganisiert, neue Strukturen zu entwickeln und sich zu verändern. Das Verhalten von Menschen wird durch ihre eigene Entscheidung bestimmt, in einer ganz individuellen Art zu reagieren, diese Reaktion ist für sie im Moment sinnvoll. Aufgrund dieser Tatsache ist es nicht möglich, Verhalten vorauszusehen. Beratene geben die Richtung vor, in die sie gehen wollen.
Beratung findet immer in Beziehung statt. Es ist mir wichtig, eine empathische und wertschätzende Beziehung zu den Beratenen aufzubauen, sie ist die Grundlage eines erfolgreichen Beratungsprozesses. Bei Beratungen in Mehrpersonensettings lege ich Wert darauf, im systemischen Sinn allparteilich zu handeln und eine Begegnung zu ermöglichen, die sich durch Gleichwertigkeit auszeichnet.
Mein Ziel in der Beratung ist, durch Anstossen und Anregen die Beratenen in eine Eigenschwingung zu versetzen und damit hilfreiche Prozesse zu ermöglichen. Der Dialog und die Klärung von Begrifflichkeiten sind wichtige Elemente des gegenseitigen Verstehens. Gleichzeitig lege ich grossen Wert darauf, die Persönlichkeitsgrenzen jeder Person zu respektieren.
Im Sinne meiner systemischen und personzentrierten Sichtweise ist mir die Selbstverantwortung und Entscheidungsfreiheit der Beratenen wichtig. Sie entscheiden, welche Ziele sie für ihre Anliegen definieren und in welchem Tempo vorwärts gegangen werden soll.
Beratung und das Entwickeln von neuen Möglichkeiten sind ein gemeinsamer Suchprozess, der Offenheit und Flexibilität erfordert. Es ist mir deshalb ein Anliegen, gemeinsam mit den Beratenen ein Arbeitsklima zu gestalten, das eine offene Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven, Meinungen und Ideen ermöglicht und Raum für Unerwartetes lässt. Wirksamkeit und Umsetzungsorientiertheit sind für mich weitere wichtige Stichworte, die die Zusammenarbeit prägen. Gelungene Beratungsprozesse zeigen sich für mich in der Zufriedenheit der Beratenen.
Als BSO-Mitglied arbeite ich nach den ethischen Richtlinien und dem Beratungskodex des Berufsverbandes für Supervision und Organisationsberatung. Besonderen Wert lege ich auf das Entgegenbringen von Achtung, Anerkennung und Wertschätzung gegenüber Menschen und ihrer Lebensgestaltung und damit der Wahrung ihrer Integrität. Jeder Mensch ist ein einzigartiges und eigenständiges Wesen, das auf den Dialog angewiesen ist und lebenslang entwicklungsfähig bleibt.
Die Qualitätssicherung und Optimierung meiner eigenen Arbeit ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich bin mit Fachorganisationen vernetzt und reflektiere meine Arbeit regelmässig in Intervisionsgruppen und in Einzelsupervisionen. Durch meine Mitgliedschaft im Berufsverband BSO, Supervision und Organisationsberatung nehme ich an der verbandsinternen Qualitätssicherung teil. Sie definiert Standards bezüglich Beratungskonzept, Beratungskontrakt, Evaluation und Feedback der Beratenen, die systematische Reflexion der eigenen Arbeit und regelmässige Weiterbildung, die ich einhalte.
Ich bin als Beraterin verantwortlich für die Steuerung des Beratungsprozesses. Wichtig ist mir ein transparentes Vorgehen: meine Arbeitsschritte und mein Vorangehen werden von mir der Situation entsprechend angepasst und begründet. Während des Beratungsprozesses unterstütze ich die Beratenen empathisch, wertschätzend und kongruent und gebe Resonanz bezüglich Person, Aufgabe und Rolle.
Meine Arbeitsweise ist situativ, persönlichkeitsbezogen, ziel- und prozessorientiert. Als erster Schritt werden die Anliegen und Ziele der Beratenen klar definiert und abgegrenzt, das Setting, die angestrebte Zusammenarbeit sowie das Vorgehen während der Beratung wird zusammen geklärt. Die vereinbarten Ziele sind überprüfbar und in einem klaren, zeitlich und finanziell festgelegten Rahmen erreichbar. Das Beratungsgeschehen wird zusammen mit den Beratenen regelmässig ausgewertet.
Ich arbeite mit systemischen, lösungs- und ressourcenorientierten Methoden. Sie unterstützen die Erweiterung der Gestaltungs- und Entscheidungsfähigkeit, vermitteln zwischen verschiedenen Perspektiven und erweitern Sichtweisen. So können Vorstellungen von Arbeitsrealitäten reflektiert, neue Tatsachen entwickelt, neue Verhaltensweisen erwogen und erprobt und Schritt für Schritt umgesetzt werden. Nebst dem Gespräch kommen auch kreative, spielerische und handlungsorientierte Methoden zur Anwendung. Bei deren Auswahl orientiere ich mich an den jeweiligen Fragestellungen, Zielen und an den individuellen Bedürfnissen der Beratenen.
— Selbstständige Supervisorin und Coachin — BSO-Profil
— Lehrbeauftrage an den Fachhochschulen Nordwestschweiz und Bern für soziale Arbeit
— Lehrbeauftragte Agogis Sozial – und Kindheitspädagogik HF
— Master in Supervision, Coaching und Mediation ZHAW
— Erwachsenenbildnerin SVEB I
— Weiterbildungen unter anderem in systemische Beratung, Transaktionsanalyse, Mindfulness Based Stress Reduction MBSR
— Sozialarbeiterin mit Erfahrungen in sozialarbeiterischen und sozialpädagogischen Feldern z.B. gesetzliche Sozialarbeit, Arbeitsintegration, geistige und psychische Beeinträchtigungen, Suchterkrankung